Begräbnis



Mitten im Leben sind wir vom Sterben umfangen
Der Tod ist ein Teil jedes menschlichen Lebens. Doch meist kommt der Tod eines lieben Menschen zu plötzlich. Auch in dieser Phase direkt nach dem Tod eines Menschen wollen wir Ihnen mit unseren Möglichkeiten zur Seite stehen. In der Phase des Sterbens eines Menschen oder direkt danach kommen wir gerne und beten mit Ihnen.

Weil wohl jeder von uns in der Situation des Todes einen lieben Menschen zunächst überfordert ist, hier einige Hinweise:

Wenn der Todesfall zu Hause eingetreten ist, informieren Sie baldmöglichst den Haus- oder Notarzt. Er muss den Tod feststellen und eine Todesbescheinigung ausstellen. Falls ein Unfall oder ähnliches vorausgegangen ist, sollten sie auch die Polizei verständigen.

Nehmen Sie dann Kontakt mit einem Bestattungsunternehmen auf, dass alle weiteren Schritte für Sie klären und vorbereiten wird. Das Bestattungsunternehmen klärt mit Ihnen, dem Friedhofsamt und den zuständigen Geistlichen den Termin für die Trauerfeier.

1-2 Tage später wird sich der Geistliche, der die Trauerfeier halten wird, mit Ihnen in Verbindung setzen und einen Termin für ein Trauergespräch ausmachen, das bei Ihnen zu Hause oder im Pfarrbüro stattfinden kann. Das Trauergespräch will Raum geben, die Erfahrungen des Verlustes ins Wort zu bringen, die Erinnerungen an den Menschen zu vergegenwärtigen und die Gestaltung der Trauerfeier zu bedenken.

Die Trauerfeier findet auf einem der Friedhöfe Ludwigsburg statt. Sie kann als Trauerfeier zur Erdbestattung begangen werden oder als Trauerfeier vor oder nach einer Kremation begangen werden.
Wenn Sie es wünschen, bieten wir Ihnen auch in den Wochen oder Monaten nach der Trauerfeier und Bestattung die Möglichkeit zum Gespräch. Scheuen Sie sich nicht, sich an uns zu wenden. Daneben können wir Ihnen Kontakte zu Gesprächskreisen trauernder Angehöriger vermitteln.

Die Trauerfeier
Die Trauerfeier ist die Feier des Abschiedes der Angehörigen, aber auch vieler Bekannten und Freunde. Gemeinsam begleiten wir den Verstorbenen auf seinem letzten Weg und versuchen ihn gehen zu lassen.

Als Christen brauchen wir nicht am Grab stehen bleiben. Uns eint die Hoffnung – auch wenn sie am Anfang oft noch schwerlich Raum gewinnen kann -, dass der Tod das Leben eines Menschen, mit all dem, was ihn ausmachte, nicht einfach ausradieren kann. Der christliche Glaube will die Hoffnung vermitteln, dass das Grab nicht die letzte Station auf dem Weg eines Menschen ist, sondern die erste auf einem neuen Weg: auf dem Weg zu Gott. Bei ihm wissen wir unsere lieben Verstorbenen geborgen. Mitten im Sterben steht das neue Leben, das wir ewiges Leben nennen. Grund dieser Hoffnung ist für uns Christen die Auferstehung Jesu Christi und seine Verheißung, dass diese auch uns Glaubenden zuteil werden wird. Von dieser Hoffnung will die christliche Trauerfeier Zeugnis geben.

Wenn Sie es wünschen, können wir in einem der folgenden Gemeindegottesdienste oder in einem gesonderten Gottesdienst das Requiem – die Eucharistie für Ihre/n Angehörige/n – feiern. Es ist ein alter Brauch, dass in gewissen Abständen (z.B. am Jahrestag des Todes oder am Geburtstag der Verstorbenen) der Verstorbenen namentlich im Gemeindegottesdienst gedacht wird. Wenn Sie eine solche sog. „Messintention“ wünschen, wenden Sie sich bitte an Ihr Pfarrbüro.

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